﻿{"id":98,"date":"2023-04-03T20:55:02","date_gmt":"2023-04-03T18:55:02","guid":{"rendered":"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/chi-siamo\/la-sede\/"},"modified":"2025-03-21T16:04:23","modified_gmt":"2025-03-21T14:04:23","slug":"la-sede","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/de\/chi-siamo\/la-sede\/","title":{"rendered":"Sitz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/esterno_1_bandiera_o.jpg\" alt=\"esterno 1 bandiera o\" width=\"500\" height=\"390\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Fassade mit Blick auf die Ungargasse\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der Sitz des Italienischen Kulturinstituts Wien ist das Palais Sternberg in der Ungargasse 43, mitten im Dritten Bezirk. Es handelt sich um ein sp\u00e4tbarockisierendes Vorstadtpalais mit \u00e4lteren Biedermeierelementen, welches von einem Vorhof und einem hinteren Gartenbereich umgeben ist.<\/p>\n<p>Eine genaue Datierung des Palais Sternberg erscheint schwierig, da es wie viele historische Geb\u00e4ude im Lauf der Jahrhunderte erweitert und stark ver\u00e4ndert wurde, bevor es seine heutige Form erhielt. Ein von Maximilian Franz Alsterl von Alsterfeldt in Auftrag gegebener Vorg\u00e4ngerbau kann dem Jahr 1724 zugeordnet werden, als der heutige dritte Bezirk noch Gr\u00fcnland war.<\/p>\n<p>Ein erster Eingriff in die schon bestehende Bausubstanz erfolgte Anfang des 19. Jhs., als ein \u00e4lterer angrenzender privater Wohnbereich in das das neu zu errichtende Geb\u00e4ude eingebaut wurde, was zur Verbreiterung der Seitenfl\u00fcgel bis zur heute noch erhaltenen Form f\u00fchrte. Ein weiterer restauratorischer Eingriff wurde vom damaligen Besitzer Johann Schiffner \u2013 Direktor des Universit\u00e4tsklinikums \u2013 beauftragt und vom Architekten Charles Moreau und dem Baumeister Karl Ehmann durchgef\u00fchrt. Nach Schiffners Tod gelangte das Geb\u00e4ude 1862 in den Besitz des Grafen Zdenko von Sternberg aus der gleichnamigen b\u00f6hmischen Familie, deren Wappen, ein achtzackiger Stern mit Krone heute noch das Tympanon der Hauptfassade des Palais ziert.<\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts gestaltete der Architekt Ludwig Richter das Geb\u00e4ude neuerdings um: aus dieser Epoche stammen die schneckenf\u00f6rmige Treppe des Eingangsbereichs wie auch das Verschlie\u00dfen des Vorhofes mittels schmiedeeiserner Vergitterung und Putten tragender Pilaster; die Skulpturen sind Werke des Bildhauers Joseph Klieber, welcher auch f\u00fcr die Flachreliefs mit Wesen aus der griechischen Mythologie in der Fassade verantwortlich zeichnete.<\/p>\n<p>Die Innenausstattung des Geb\u00e4udes wurden im Geschmack des Neobarocks ver\u00e4ndert, vor allem jene der \u201eDante-Saal\u201c, \u201eBlauer Saal\u201c und \u201eBrauner Saal\u201c genannten R\u00e4umlichkeiten. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der gro\u00dfe Spiegel im ersten Stock angebracht, welcher wahrscheinlich schon aus dem Ende des 19. Jhs. stammt. Dazu war eine Neuaufteilung der Liegenschaft angedacht, dank welcher das Palais in zwei H\u00e4lften h\u00e4tte geteilt werden sollen, zwischen denen eine Stra\u00dfe verlaufen w\u00e4re, wozu es jedoch nicht kam; umgesetzt wurde nur die Errichtung der Nebengeb\u00e4ude, welche heute den hinteren Gartenbereich umschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>1923 wurde das Geb\u00e4ude an die schweizerische Internationale Holding Company AG verkauft. In der Folge kam es zu weiteren baulichen Eingriffen, wie dem Anf\u00fcgen von Erweiterungen der Seitenfl\u00fcgel auf der Seite des hinteren Gartens. Ende der 30er Jahre zogen die faschistische Partei Italiens und das Komitee der Dante Alighieri Gesellschaft im Palais ein. Am 17. Oktober 1940 wurde es schlie\u00dflich vom Staat Italien angekauft und in dessen Immobilienbesitz einverleibt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7869 img-fluid\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/BDA-hist.-MFD-6791-inventarisiert-vor-1955-300x241.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/BDA-hist.-MFD-6791-inventarisiert-vor-1955-300x241.jpg 300w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/BDA-hist.-MFD-6791-inventarisiert-vor-1955-1024x824.jpg 1024w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/BDA-hist.-MFD-6791-inventarisiert-vor-1955-768x618.jpg 768w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/BDA-hist.-MFD-6791-inventarisiert-vor-1955.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><\/p>\n<p><em>Palais Sternberg in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg<\/em><\/p>\n<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das von Bomben besch\u00e4digte, nunmehr unbewohnte Geb\u00e4ude zum neuen Sitz des Italienischen Kulturinstituts (Mehr Informationen finden Sie unter <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/de\/chi-siamo\/la-sede\/storia-dellistituto-italiano-di-cultura-di-vienna\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Geschichte des Italienischen Kulturinstituts Wien)<\/a><\/span>. Die Renovierungsarbeiten begannen 1948 und wurden im Fr\u00fchling 1949 abgeschlossen. Im April 1949 wurde der neue Sitz eingeweiht und das Palais Sternberg \u00f6ffnete Besuchern wieder seine Pforten.<\/p>\n<p>In den 50er Jahren wurde ein moderner Anbau angedacht, welcher zwischen 1956 und 1967 umgesetzt wurde, in Form eines neuen Querfl\u00fcgels im Gartenbereich, welcher im Erdgeschoss sechs Kursr\u00e4umen Platz bot sowie im ersten Stock einem gro\u00dfen Veranstaltungssaal, der u.a. f\u00fcr Filmvorf\u00fchrungen ben\u00fctzt werden kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7874 img-fluid\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/US9354C1-Copia-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"486\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/US9354C1-Copia-300x218.jpg 300w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/US9354C1-Copia-1024x744.jpg 1024w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/US9354C1-Copia-768x558.jpg 768w, https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/US9354C1-Copia.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/p>\n<p><em>Palais Sternberg nach dem Zweiten Weltkrieg<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/42381502241_fa4385fc8d_o.jpg\" alt=\"42381502241 fa4385fc8d o\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/p>\n<p><em>Eingangshalle<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/42381502371_b3e614840d_o.jpg\" alt=\"42381502371 b3e614840d o\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/p>\n<p><em>Atrium\u00a0im ersten Obergeschoss<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/sala_dante.jpg\" alt=\"sala dante\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/p>\n<p><em>Dante Saal<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/27511287057_84f94a0d1f_o.jpg\" alt=\"27511287057 84f94a0d1f o\" width=\"500\" height=\"528\" \/><\/p>\n<p><em>Blauer Saal<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/27511287827_61c2db308d_o.jpg\" alt=\"27511287827 61c2db308d o\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/p>\n<p><em>Bibliothek<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iicvienna.esteri.it\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/40573435010_a3aa3fe1d2_o.jpg\" alt=\"40573435010 a3aa3fe1d2 o\" width=\"500\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p><em>Fassade mit Blick auf den Garten<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fassade mit Blick auf die Ungargasse\u00a0 Der Sitz des Italienischen Kulturinstituts Wien ist das Palais Sternberg in der Ungargasse 43, mitten im Dritten Bezirk. 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