Das performative Projekt geht von Gianni Rodaris Kinderbuchklassiker Die Abenteuer des Cipollino (1951) aus, verzichtet jedoch bewusst auf eine Adaption: Die Erzählung löst sich schrittweise in Bilder, Stimmen, Erinnerungen und Gesten auf.
In einem abgedunkelten Raum bewegt sich das Publikum über zwei Stunden durch wechselnde Momente von Videoprojektion, Klang, Dunkelheit und Live-Performance. Drei Videoarbeiten von Paulo Wirz bilden den Rahmen für die Auftritte von Niels Poiz und Bianca Millan, deren Taschenlampe den Raum und seine Präsenzen nach und nach freilegt – darunter auch Bert McLeans Gemälde Potato Painting. So entsteht ein atmosphärisches Environment, das fragt, was von einer Geschichte bleibt, wenn ihre Handlung verschwindet.
Mehr Informationen und Anmeldung auf der Webseite von NeverAtHome.
Foto: Courtesy NeverAtHome