Im Jahr 2026 freuen wir uns, das Cineforum des Instituts erneut anzubieten, das in diesem Jahr den Titel „Mosaico italiano“ tragen wird.
„Mosaico italiano“ ist eine Filmreihe, die unterschiedliche Genres, Tonlagen und Stimmungen miteinander verwebt, um eine Kartografie davon zu entwerfen, wie Italien heute erzählt wird: im Spannungsfeld zwischen Peripherie und Stadt, zwischen Erinnerung und Zukunft, zwischen Gesellschaftskritik und poetischer Imagination. Jeder Film ist ein Mosaikstein eines Porträts, in dem sich Wünsche, soziale Spannungen, Identitäten und zwischenmenschliche Beziehungen auf überraschende und provokante Weise verschränken. Vom bissigen Chronismus bis zur existenziellen Reflexion, vom Alltagsrealismus bis zur visionären Fantasie präsentiert der Zyklus ein Mosaik aus Stimmen, Stilen und Sensibilitäten, die gemeinsam ein komplexes und vielschichtiges Bild des zeitgenössischen Italiens zeichnen.
Wir zeigen dieses Jahr acht Filme, jeweils mit Einführung und Diskussionsmoderation von Bruno Ciccaglione. Das Plakat wurde von Manuele Fior gestaltet.
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Der zweite Termin mit dem Cineforum 2026 erwartet uns am Mittwoch, den 25. März um 18:30 Uhr mit L’ultima notte di amore von Andrea Di Stefano (2023 – 120′ – mit Pierfrancesco Favino, Linda Caridi, Antonio Gerardi, Francesco Di Leva, Martin Francisco Montero Baez.), auf Italienisch mit deutschen Untertiteln.
Bereits als geschätzter Schauspieler im Theater und im Kino – sowohl in den USA als auch in Italien – bekannt, kehrt Andrea Di Stefano nach seinen ersten Regieversuchen, die stark von seiner internationalen Erfahrung geprägt waren, mit L’ultima notte di Amore auch gewissermaßen ideell nach Italien zurück.Seine ambitionierte Herausforderung besteht darin, einen fesselnden und spektakulären Thriller zu realisieren – aber auch mehr als das. Sein Blick auf das heutige Italien ist zugleich liebevoll und nachsichtig. Er zeichnet das Porträt der internationalsten, globalisiertesten und wohlhabendsten Stadt des Landes, Mailand, ohne deren dunkle Seiten zu beschönigen, jedoch mit einer Scharfsinnigkeit, die vielleicht gerade daraus entsteht, dass es der Blick eines Menschen ist, der seit vielen Jahren nicht mehr in Italien lebt.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Klicken Sie HIER, um sich anzumelden.
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PROGRAMM DES CINEFORUM 2026
Mittwoch 18. Februar 2026
Pranzo di Ferragosto – Gianni Di Gregorio, 2008
Mittwoch 25. März 2026
L’ultima notte di amore – Andrea Di Stefano, 2023
Mittwoch 22. April 2026
Smetto quando voglio – Sydney Sibilia, 2014
Mittwoch 27. Mai 2026
Settembre – Giulia Louise Steigerwalt, 2022
Mittwoch 24. Juni 2026
La ragazza ha volato – Wilma Labate, 2021
Mittwoch 30. September 2026
Le sorelle Macaluso – Emma Dante, 2020
Mittwoch 21. Oktober 2026
Tito e gli alieni – Paola Randi, 2018
Mittwoch 25. November 2026
Nostalgia – Mario Martone, 2022
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Bruno Ciccaglione verfasst Bücher zur gastronomischen Kultur und führt darüber hinaus einen kleinen Gastronomiebetrieb in Wien. Er war immer schon an Kino wie Musik interessiert und arbeitet seit mehreren Jahren mit der Webseite für Rezensionen Re-Movies zusammen. Er arbeitet bei der Organisation des Festivals für italienische Literatur in Wien „La Fonte“ mit.
Manuele Fior, 1975 in Cesena geboren, lebte in Berlin, Oslo, Paris und Venedig. Er arbeitet mit Zeitschriften und Tageszeitungen wie The New Yorker, Vanity Fair, la Repubblica, Le Monde und Il Sole 24 Ore zusammen sowie mit Verlagen wie Feltrinelli, Einaudi und EL und Institutionen wie dem Premio Strega, der Internationalen Buchmesse Turin und der Biennale von Venedig. Mit Cinquemila chilometri al secondo (Coconino Press, 2010) gewann er 2011 beim Internationalen Comicfestival von Angoulême den Fauve d’Or als bestes Album. Celestia, erschienen 2020 bei Oblomov Edizioni, wurde bei den Lucca Comics Awards mit dem Yellow Kid als Autor des Jahres ausgezeichnet. Sein jüngster Comic, Hypericon*, erschien 2022 bei Coconino Press.