Guglielmo Castelli (geb. 1987, Turin) präsentiert in der Kunsthalle Wien neue und aktuelle Gemälde und Skulpturen.
Castelli, der eine Ausbildung in Theaterbühnenbild absolviert hat, hat eine unverwechselbare Ikonografie entwickelt, die sich auf die Geschichte der Malerei, Architektur und Literatur stützt. Seine nächtlichen, traumartigen Leinwände sind voller psychologischer Dramatik. Spuren von Pieter Bruegel dem Älteren oder Patchwork-Fassaden, die an die Architektur von Friedensreich Hundertwasser erinnern, verleihen den narrativ dichten Kompositionen einen Wiener Akzent. Eine Reihe von Arbeiten auf Leinwand und Panel wird auf einer achtzehn Meter langen Wandfläche präsentiert, die von der Geschichte von Hänsel und Gretel inspiriert ist. Begleitet werden sie von kleinen Skulpturen, vorbereitenden Materialien und Skizzenbüchern, die in Vitrinen ausgestellt werden.
Castellis erste Einzelausstellung in Österreich wird von einer neuen Publikation begleitet, die Texte von Sarah Crowe und Lillian Davies sowie ein Interview mit dem Künstler mit Francesco Manacorda enthält.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit Castello di Rivoli Museo d‘Arte Contemporanea, Rivoli-Turin organisiert.
Eröffnung: Donnerstag, 12. Februar, 19 Uhr.
Die Ausstellung kann bis zum 12. April besucht werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kunsthalle Wien.
Bild: Guglielmo Castelli, Prediletta (Favourite), 2025. Courtesy Guglielmo Castelli; Mendes Wood DM, São Paulo/Brüssel/New York/Paris und Sylvia Kouvali, London/Piräus, Foto: Nicola Morittu.