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Le muse degli infiniti canti | Führungen im Palais Metternich

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Vom 16. bis 30. April öffnet der Palais Metternich seine Türen anlässlich der Ausstellung des Gemäldes „Tod der Lucrezia“ von Guido Reni (1575-1642), das aus den Königlichen Museen von Turin stammt.

Das Gemälde hat eine wichtige Verbindung zur Stadt Wien, da es Teil der Sammlung von Prinz Eugen von Savoyen war. Nach seinem Tode 1736 wurde sein riesiges Eigentum von seiner Nichte Viktoria von Savoyen- Soissons zum Verkauf ausgeschrieben. Trotz des Mitbietens von Staatsoberhäuptern aus ganz Europa, gelang es dem König Karl Emmanuel III. von Savoyen die Gemäldesammlung zu erwerben, nicht zuletzt dank der diplomatischen Vermittlung des Grafen Luigi Malabaila, Botschafter des Hauses Savoyen in Wien. 1737 wurden zunächst die Gemälde der von Prinz Eugen gewonnenen Schlachten nach Turin gebracht und 1741 auch der Rest der Sammlung. Im Katalog der Wiener Gemälde, welche Viktoria von Savoyen erstellen ließ, wird das Werk unter jenen erwähnt “qui se trouvent au pallais en ville dans la gallerie en quadres dorés”.

Die Führung wird einige der prächtigsten Säle des Palais Metternich umfassen, einem Gebäude, das einst im Besitz des Großkanzlers Klemens von Metternich (1773-1859) war. 1846 beschloss der Großkanzler im fortgeschrittenen Alter von 73 Jahren und kurz vor seinem Rückzug aus dem politischen Leben, sich ein Palais errichten zu lassen, der auf den Rennweg blickte. Mit dem Entwurf eines Bauplanes wurden Johann Julius Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lonauberg betraut. Am 13.März 1848, als die Bauarbeiten fast abgeschlossen waren, versammelte sich eine große Menge von Demonstranten vor dem Garten: Metternich war zur Flucht gezwungen. Über Deutschland, Holland und England erreichte er schließlich Belgien. Das Palais, das während der Revolution stark beschädigt worden war, wurde von Familienangehörigen fertiggestellt. Nach der Erlaubnis zur Rückkehr aus dem Exil im September 1851, lebte Metternich dort bis zum seinem Tod am 1. Juni 1859 im Alter von 86 Jahren. 1908 wurde das Palais von der italienischen Regierung erworben, um die damals im Palais Palffy untergebrachte Residenz und Kanzlei der Botschaft am Hof der Habsburger zu verlegen.

Die Führungen sind kostenlos, dauern etwa 30 Minuten und werden je nach folgendem Zeitplan auf Italienisch und Deutsch angeboten:

15:00 15:45 16:30
Donnerstag 16. Italiano Deutsch Italiano
Freitag 17 Italiano Deutsch Italiano
Montag 20. Deutsch Italiano Deutsch
Dienstag 21. Deutsch Italiano Deutsch
Mittwoch 22. Deutsch Italiano Deutsch
Donnerstag 23. Deutsch Italiano Deutsch
Freitag 24. Deutsch Italiano Deutsch
Montag 27. Italiano Deutsch Italiano
Dienstag 28. Italiano Deutsch Italiano
Mittwoch 29. Italiano Deutsch Italiano
Donnerstag 30. Italiano Deutsch Italiano


Beschränkte Platzanzahl. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung HIER erforderlich.

Foto: Guido Reni (1575/ 1642), Morte di Lucrezia, circa 1638. Torino, Musei Reali – Galleria Sabauda

 

  • Organisiert von: Ambasciata d'Italia, Ministero della Cultura, Musei Reali di Torino, Istituto Italiano di Cultura di Vienna