Der Dokumentarfilm von Simone Manetti (2026, 96’, auf Italienisch mit Untertiteln in Englisch) rekonstruiert die Geschichte der Entführung, Folter und Ermordung von Giulio Regeni, einem italienischen Doktoranden der Universität Cambridge, der am 25. Januar 2016, dem fünften Jahrestag der Proteste auf dem Tahrir-Platz, in Kairo entführt und am darauffolgenden 3. Februar leblos aufgefunden wurde. Der Titel greift die Worte von Giulio Regenis Mutter auf: „Giulios Körper zeigte Spuren all des Bösen der Welt.“
Im Anschluss an die Vorführung kommen Claudio Regeni und Paola Deffendi, Giulios Eltern, sowie die Rechtsanwältin Alessandra Ballerini, die die Familie Regeni im derzeit vor dem Schwurgericht in Rom laufenden Verfahren vertritt, per Online-Schaltung zu Wort.
Tania Spagnoli und Bruno Ciccaglione werden die Diskussion moderieren.
Das Gespräch findet auf Italienisch statt, mit Simultanübersetzung ins Deutsche.
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Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Libellula. Italienische Kultur in Wien organisiert und unter der Schirmherrschaft des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien durchgeführt.
